Buchreihe: Apoldaer Judengeschichten


Buchreihe: Apoldaer Judengeschichten

 <strong>Apoldaer Judengeschichten Nr. 1 </strong>
Apoldaer Judengeschichten Nr. 1

Elfriede ist eine Jüdin, hat aber das Glück, mit einem “Arier” verheiratet zu sein. Der Herr Globke (Mitgestalter der Rassegesetzgebung 1935, später Bundeskanzler Adenauers rechte Hand) hatte festgelegt, dass Juden noch eine Weile vor der Vernichtung zurückgehalten werden, wenn sie einen “arischen” Ehepartner hatten. Erst im Jahr 1944 wurde dieser Schutz durch den “arischen” Partner aufgehoben und auch die Deportation dieser bisher Geschützten angeordnet. Dem konnten sich diese gewieften Apoldaer entziehen.

Autor
Peter Franz

Verlag
Geschichtswerkstatt Weimar-Apolda e.V.

Erschienen
2015

ISBN
3-935-275-37-4

 <strong>Apoldaer Judengeschichten Nr. 2</strong>
Apoldaer Judengeschichten Nr. 2

Hier haben wir es wieder damit zu tun, dass der jüdische Ehepartner eines “arischen” Partners geschützt vor der Ermordung blieb bis zum Herbst 1944. Als dieser Schutz aufgehoben wurde, wollte sich die jüdische Cella das Leben nehmen. Zu ihrem Glück aber fand sie ein menschlich handelndes Ehepaar, das ihr half, in einem Schrank zu überleben.

Autor
Peter Franz

Verlag
Geschichtswerkstatt Weimar-Apolda e.V.

Erschienen
2015

ISBN
3-935275-39-0



 <strong>Apoldaer Judengeschichten Nr. 3</strong>
Apoldaer Judengeschichten Nr. 3

Ein jüdischer Träger des Eisernen Kreuzes, der als Heeressoldat im I. Weltkrieg für sein deutsches Vaterland gekämpft hatte, war zunächst vor der Vernichtung verschont. Aber er wurde dazu ausersehen, seinen jüdischen Glaubensgeschwistern die Deportationsbefehle für den 10. Mai 1942 zu überbringen. Wie er sich dabei fühlte, könnt ihr in dieser
Erzählung erfahren.

Autor
Peter Franz

Verlag
Geschichtswerkstatt Weimar-Apolda e.V.

Erschienen
2015

ISBN
3-935275-39-0



<br><strong>Apoldaer Judengeschichten Nr. 4</strong>
Apoldaer Judengeschichten Nr. 4

Ein jüdischer Schneidermeister und eine “arische” Ehefrau haben das Glück, dass der Ehemann 1942 noch nicht deportiert wird. Stattdessen muss er zur Zwangsarbeit an der Saaletalsperre einrücken. Danach muss er bei einer Apoldaer Firma Wehrmachtsuniformen nähen. Doch im Mai 1944 trifft der Deportationsbefehl auch ihn. Da entsinnt er sich seines Kriegskameraden in einem 60 km entfernten Dorf. Heimlich macht er sich auf zu seinem Freund.

Autor
Peter Franz

Verlag
Geschichtswerkstatt Weimar-Apolda e.V.

Erschienen
2015

ISBN
3-935275-42-0




 <strong>Apoldaer Judengeschichten Nr. 5</strong>
Apoldaer Judengeschichten Nr. 5

Ein jüdischer Arzt, Sohn eines berühmten Vaters, hat sich durch seine medizinischen Leistungen, aber auch durch sein mitmenschliches Verhalten, ein hohes Ansehen in der Stadt erworben. Aber er bemerkt mit Sorge, dass die antisemitische Politik der Nazis auch ihm und seiner Liebe ans Leben gehen wird. Er beschließt, nach London zu emigrieren. Dort heiratet er, bekommt sin erstes Kind und sucht im weltweiten Commonwealth seine Zukunft – immer mit seiner Sehnsucht nach dem thüringischen Apolda.

Autor
Peter Franz

Verlag
Geschichtswerkstatt Weimar-Apolda e.V.

Erschienen
2015

ISBN
3-935275-41-2



 <strong>Apoldaer Judengeschichten Nr. 6</strong>
Apoldaer Judengeschichten Nr. 6

Max, der jüdische Geiger, hat einen Gehfehler und kann daher nicht als Kaufmann das Geschäft seines Vaters weiterführen. Er sucht sich in Weimar eine Arbeit, was immer schwerer wird in Zeiten der Judendiskriminierung. Hier findet er eine Frau, die er heiraten möchte. Weil er weiß, dass die Heirat mit einer “Arierin” genehmigt werden muss, stellt er den Antrag dafür – der abgelehnt wird. Sie treffen sich heimlich weiter, und das bekommt die Gestapo mit. Daraufhin wird er in das KZ Buchenwald und wenig später nach Auschwitz eingeliefert. Dort rettet ihm sein Geigenspiel vorerst das Leben.

Autoren
Christine van der Heide
Peter Franz

Verlag
Geschichtswerkstatt Weimar-Apolda e.V.

Erschienen
2016

ISBN
3-935275-45-5


 <strong>Apoldaer Judengeschichten Nr. 7</strong>
Apoldaer Judengeschichten Nr. 7

Ein erfolgreicher Apoldaer Textilfabrikant entdeckt 1935, dass er in einem Propaganda-Schaukasten auf einer Liste als “Judenstämmling” angeprangert wird. Da fällt ihm ein, dass er tatsächlich einen jüdischen Großvater hatte. Er bemerkt auch, dass bestimmte Nazis der Stadt Morgenluft wittern, weil so vielleicht an den beträchtlichen Besitz dieses “Judenstämmlings” heranzukommen ist. Weil er des öfteren schon unangenhme Besuche von Parteihäuptlingen über sich ergehen lassen muss, beschließt er sich mit einem genialen Trick weiteren Nachstellungen zu entziehen.

Autoren
Christine van der Heide
Peter Franz

Verlag
Geschichtswerkstatt Weimar-Apolda e.V.

Erschienen
2016

ISBN
3-935275-47-1



 <strong>Apoldaer Judengeschichten Nr. 8</strong>
Apoldaer Judengeschichten Nr. 8

Ein Apoldaer Schokoladenfabrikant hat eine jüdische Mutter und gilt daher bei den Nazis als “Halbjude”. Er findet bei einer Geschäftsreise nach Frankfurt/Main eine junge Frau, und es entsteht eine Liebe fürs Leben. Der Antrag auf eine Eheschließung wird jedoch von den
Nazibehörden abgelehnt. Sie treffen sich aber heimlich weiter und bekommen sogar ein Zwillingspärchen. Um die Kinder nicht zu gefährden, heiratet die Geliebte nur zum Schein einen anderen Mann. Der “halbjüdische” Fabrikant muss während des Krieges zur Zwangsarbeit beim Bunker-Bau in Leuna einrücken und überlebt. Sieben Jahre nach der Geburt ihrer Kinder zieht die Geliebte und Mutter zu ihm nach Apolda, wo sie endlich heiraten können.

Autoren
Christine van der Heide
Peter Franz

Verlag
Geschichtswerkstatt Weimar-Apolda e.V.

Erschienen
2017

ISBN
3-935275-48-X

 <strong>Apoldaer Judengeschichten Nr. 9</strong>
Apoldaer Judengeschichten Nr. 9

Die Nazi-Zeit zwischen 1933 bis 1945 ist erfüllt von antisemitischen Angriffen, Beleidigungen und Verfolgungen bis hin zum Massenmord in Vernichtungslagern. Viele “Arier” haben sich daran beteiligt, noch mehr haben es schweigend hingenommen. Aber es gab auch “arische” Menschen, die die Notlage von jüdischen Mitbürgern erkannten und sich getrauten, kleinere oder sogar gefährliche Hilfeleistungen für die Verfolgten zu organisieren – teils unter hoher Gefahr für ihr eigenes Leben. Von solchen Apoldaern wird hier erzählt.

Autoren
Christine van der Heide
Peter Franz

Verlag
Geschichtswerkstatt Weimar-Apolda e.V.

Erschienen
2017

ISBN
3-935275-55-2




 <strong>Apoldaer Judengeschichten Nr. 10</strong>
Apoldaer Judengeschichten Nr. 10

In Apolda lebte seit den 1920er Jahren ein Schneidermeister, der einen jüdischen Ziehvater hatte und als Kind aus einem weißrussischen Ort mit seiner Mutter nach Polen auswanderte. Hier wurde er von seinem Ziehvater in eine jüdische Schule geschickt. Als er erwachsen geworden war, sollte er 1918/19 als Soldat in den Krieg gegen das kommunistisch regierte Sowjetrussland ziehen. Weil er ein sozialistischer Kriegsgegner war, desertierte er von der polnischen Armee und kam bis Apolda. Als hier die Nazis an die Macht kamen, versuchte er seine jüdische Herkunft abzustreiten. Im Krieg wurde der als “Halbjude” Eingestufte zur Zwangsarbeit eingesetzt und überlebte. In der DDR bekam er das Problem,
dass er seine jüdische Herkunft hervorheben musste, um seine Anerkennung als Verfolgter des Naziregimes zu erhalten.

Autoren
Christine van der Heide
Peter Franz

Verlag
Geschichtswerkstatt Weimar-Apolda e.V.

Erschienen
2018

ISBN
3-935275-72-2

 <strong>Apoldaer Judengeschichten Nr. 11</strong>
Apoldaer Judengeschichten Nr. 11

Bevor jüdische Personen auf den ersten Deportationstransport im Mai 1942 verschickt wurden, hat man in Apolda das leergezogene Haus des jüdischen Viehhändlers Hofmann in der Bernhardstraße 14 zum “Ghettohaus” oder “Judenhaus” erklärt. Dort wurden die zur Vernichtung vorgesehenen auf beengtem Raum und unter menschenunwürdigen Bedingungen einquartiert. Was das für sie konkret bedeutete, wird in dieser Geschichte erzählt.

Autoren
Christine van der Heide
Peter Franz

Verlag
Geschichtswerkstatt Weimar-Apolda e.V.

Erschienen
2019

ISBN
3-935275-74-9








<strong>Apoldaer Judengeschichten 12</strong>
Apoldaer Judengeschichten 12

Eine Leipziger Familie, in der der Vater ein “Halbjude” war, entschloss sich bei dem auch in ihrer Stadt zunehmenden Antisemitismus dazu, ihr Kind zur “arischen” Oma nach Apolda zu geben unter dem offiziell angegebenen Vorwand, der Vater sei zur Wehrmacht einberufen worden. Die Oma, die in der Dornburger Straße wohnte, nahm den Jungen bei sich auf, aber hielt ihn vor der Öffentlichkeit verborgen. So durfte er den Hof beim Spielen an der frischen Luft nicht verlassen. Es war aber möglich, dass der Nachbarjunge zum gemeinsamen Spiel auf den Hof kommen konnte. Als aus dem Nachbarjungen nach vielen Jahren ein alter Mann geworden war, schenkte er der Prager-Haus-Verein ein Gedicht, mit dem er an diese Freundschaft mit dem “Ghetto-Jungen” erinnert

Autoren
Christine van der Heide
Peter Franz

Verlag
Geschichtswerkstatt Weimar-Apolda e.V.

Erschienen
2019

ISBN
3-935275-81-1


 <strong>Apoldaer Judengeschichten Nr. 10</strong>
Apoldaer Judengeschichten Nr. 13

Bevor die Juden zur Vernichtung transportiert wurden, hat man sie seit 1933 schikaniert, beleidigt und kriminalisiert. Besonders im Vorfeld der Rassengesetzgebung 1935 fanden öffentliche Pranger-Aktionen statt, auch in Apolda. Davon handelt diese Erzählung.

Autoren
Christine van der Heide
Peter Franz

Verlag
Geschichtswerkstatt Weimar-Apolda e.V.

Erschienen
2020

ISBN
folgt

 <strong>Apoldaer Judengeschichten Nr. 11</strong>
demnächst mehr

Wir sind kontinuierlich am Erweitern unserer Schriftreihen. Seien Sie gespannt!

















<strong>Apoldaer Judengeschichten 12</strong>
demnächst mehr

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